Brunnenbohrer verschiedene Arten

Der Brunnenbohrer ist das erste Spezialgerät, mit dem der Hobby-Brunnenbohrer sein Projekt in Angriff nimmt. Die Brunnenbohrerart ist  von der Zusammensetzung der jeweiligen Bohrumgebung abhängig

Brunnenbohrer normalIn einer Umgebung mit normal krümeliger Erde und ansonsten Sand und Kies Anteilen, wird ein Bohrer mit 2-4 Wendelgängen verwendet. Die Steigung der Bohrwendel sollte nicht zu steil sein, ca. 10 cm Abstand zwischen den Wendelgängen. Das erleichtert das Hochschieben des Bohrgutes auf der Spindel. Der Brunnenbohrer fasst dadurch mehr Erde. Einfacher Brunnenbohrer ohne Aufkantung Bezugsquelle.

Je trockener und sandiger der Bohrgrund ist, desto leichter rieselt das mühsam gesammelte Erdreich beim Hochziehen wieder von der Spindel. Eine Aufkantung kann diesen Effekt verhindern.

Brunnenbohrer mit Aufkantung

Die verbesserte Ausführung des normalen Brunnenbohrers besitzt an der Außenseite der Bohrwendel noch eine Aufkantung. Diese verhindert das Abrutschen des Bohrgutes von der Spindel, während der Brunnenbohrer hochgezogen wird.

Die Aufkantung schneidet die Bohrspindel auch besser in den Boden ein. Das ist insbesondere bei stark lehmhaltigen Böden von Vorteil. Es wird praktisch eine saubere Kernbohrung hergestellt. Das Bohrgut muss nicht wie beim normalen Erdbohrer aus der Umgebung gerissen werden. Außerdem besitzt dieser Erdbohrer noch eine Ablaufsperre, welche verhindert, dass schon breiiges Bohrgut wieder von der Spindel abrutscht. So wird der Einsatz der Kiespumpe noch etwas hinausgezögert. Brunnenbohrer mit Aufkantung verschiedene Durchmesser – Bezugsquelle

 

Ein ähnlicher  Effekt kann auch durch eine senkrechte Schneide an der Außenkannte erzielt werden, welche den ersten mit dem zweiten Wendelgang verbindet. Das Ganze sieht dann aus wie ein überdimensionaler Apfelkernentferner.

Brunnenbohrer mit seitlicher Schneidekante Bezugsquelle

Brunnenbohrer mit gezahnter Schneide.

Bei schweren Ton oder Lehmböden kann es sein, dass die Schneide des Brunnenbohrers kein Material mehr abschaben und aufnehmen kann. In solchen Fällen kann es hilfreich sein, der Schneide mithilfe eines Winkelschleifers Zacken oder Zähne einzuschleifen um so das feste Material aufzureißen. Man sollte es dabei aber nicht übertreiben, sonst wird der Wiederstand durch die bessere Angriffsfläche zu groß und man kann den Bohrer nicht mehr drehen.

Brunnenbohrer mit beweglicher Bohrwendel

Normale Brunnenbohrer bestehen aus einer Bohrwendel, welche fest am unteren Ende des Bohrgestänges sitzt und meist auch einen Bohrfortsatz zum leichteren Eindringen in die Erde hat.

Um das Bohrgut an die Erdoberfläche zu förderen, muss der Erdbohrer in seiner gesamten Länge aus der Erde gezogen werden. Beim Bohrer mit beweglicher Wendel dagegen sind Bohrschneide und Bohrwendel getrennt.

Die auf der Bohrschneide sitzende Wendel ist auf dem Gestänge  des eigentlichen Bohrers gleitend geführt. Sobald die Wendel nun nach einigen Umdrehungen das  Bohrgut aufgenommen hat, wird sie an einem Seil am Bohrgestänge nach oben gezogen, der aufgesteckte Holm abgezogen und die Bohrwendel entleert.

Das Bohrgestänge mit dem Bohrmesser  bleibt im Bohrloch. Diese Methode ermöglicht auch das Bohren in einer Garage oder im Keller. Der Bohrer muss ja nun nicht mit dem gesamten Bohrgestänge nach oben gezogen werden.

Wenn die wasserführende Schicht erreicht ist, wird die Wendel nach oben gezogen, entfernt und das Bohrgestänge Stück für Stück demontiert. Brunnenbohrer mit beweglicher Bohrwendel Bezugsquelle

Brunnenbohrer-Sonderformen.

Der größte Feind des Brunnenbohrers sind neben feinem Schlämmsand,  Ton- oder Lehmschichten. Dieses Problem tritt gelegentlich auf, während man sich schon mit der Kiespumpe im Inneren des Brunnenrohrs in die wasserführende Erdschicht vorgearbeitet hat. Die Kiespumpe enthält plötzlich keinen Sand oder Kiesbrei mehr. Man hat aber auch nicht das Gefühl, dass man auf einen Stein gestoßen ist.

Auch feiner Sand kann sich unter bestimmten Umständen so verfestigen, dass er von der Kiespumpe nicht eingesaugt werden kann. Gelegentlich ist die Kiespumpe dann nach ein paar Zügen regelrecht in die Sandumgebung am Ende des Brunnenrohres wie einbetoniert und ist nur noch unter Einsatz von schwerem Hebezeug wieder an die Oberfläche zu bekommen.

Diese Sand oder Lehmschicht muss nun irgendwie entfernt werden, sonst geht nichts mehr.

Der Edelman Bohrer

Dazu eignet sich in vielen Fälle ein Edelman-Bohrer. Es handelt sich dabei um einen Schälbohrer, der sich im Inneren des Brunnenrohres in das Hindernis einschneidet  und es so möglich macht, die knetartige Pampe zu entfernen.

Er muss natürlich in das Brunnenrohr passen, der bisherige Brunnenbohrer mit Aufkantung und angeschliffener Schneide wäre dafür vielleicht auch geeignet aber er passt halt nicht mehr in das Brunnenrohr.

Der Durchmesser des Edelman Bohrers sollte ganz knapp unter dem Rohrinnendurchmesser liegen. Es wird auch so noch schwierig genug werden, trotz beseitigtem Ton oder Lehm, das doch größere Brunnenrohr durch die behindernde Schicht zu drücken.

Die Bauart des Edelman Bohrers macht es aber möglich, ihn durch gewaltsames Auseinanderbiegen der beiden Schälmesser im Schraubstock möglichst nah an den Rohrinnendurchmesser aufzubiegen.

Es könnte auch eine Herausforderung an den versierten Heimwerker sein, einen Edelman- Bohrer zu bauen, dessen Nenndurchmesser durch mehr oder weniger starke Federn bis zum Außendurchmesser des Brunnenrohres auseinandergedrückt werden, sobald er sich unterhalb des Brunnenrohres befindet. Durch entsprechende Formgebung müsste man halt dann auch sicherstellen, dass das Werkzeug wieder in das Brunnenrohr zurückgezogen werden kann.

Der Riverside Bohrer

Eine weitere Bohrer-Sonderform für die gleiche Aufgabe ist der Riverside Bohrer. Der ist dann wie ein Kernbohrer für Decken und Wanddurchbrüche mit einem festen Durchmesser ausgestattet und entnimmt in seinem Inneren den Ton oder Lehm dann quasi als Bodenprobe.

Das Bohren eines eigenen Brunnens beschreibt „Brunnenbohren – Das Handbuch „sehr ausführlich und Schritt für Schritt .

Inhalt des Ratgebers  ist auch die ausführliche Beschreibung aller für den Brunnenbau erforderlichen Spezialwerkzeuge, Brunnenbauzubehör, Pumpen, Brunnenrohr  und sonstigem Installationsmaterial.

Brunnenbohrer

Brunnen bohren das Handbuch gibt es als Taschenbuchausgabe im Format 22 *28 cm

oder als PDF Datei zum downloaden

Brunnenbauzubehör Preise Sommer 2018 für Tiefbrunnenpumpen etc.

Die Preise für Brunnenbauzubehör sind in diesem Jahr insgesamt moderat gestiegen. Bei den Tiefbrunnenpumpen gab es einige neue Angebote, deren technische Daten und vor allem Preise aufhorchen lassen. Vor allem ist mit 3,5 Zoll ein neues Tiefbrunnenpumpenformat am Markt, welches mit knapp 90 mm  bequem in ein DN 100 Rohr passt. Die mit ca 500 Gramm also 0,5 % angegebene Sandtoleranz ist schon mehr als erstaunlich und lässt die Schraubenpumpen schon fast alt aussehen.

Aber auch im Bereich der Feinsandfilter hat sich einiges getan. Diesen Bereich klammert der Brunnenbohrer natürlich gerne aus, hofft er doch, ohne großen Aufwand  mit den normalen Filterrohren auszukommen.

Aber zunächst wollen wir uns mal das Brunnenbauzubehör, Bohrwerkzeug und die  Brunnenrohre anschauen.

Die einzelnen Produkte sind mit Links zu den jeweils preisgünstigsten Angeboten von Amazon und E-bay und anderen Anbietern versehen.

 

Preise Brunnenbohrmaterial Sommer 2018

 

Brunnenbohrer 145 mm, mit und ohneAufkantung   8 Meter ca. 148,- Euro

 

Angebot von Erdbohrer.de mit Aufkantung

Amazon Angebot 8 Meter

Angebot von E-bay

Kiespumpe 90 mm, ca 149.- Euro

 

Brunnenrohr DN 115,  1 Meter,  ca 16 .- Euro

 

Spannzange für die Auflastung auf das Brunnenrohr  30.- Euro

 

Brunnenkopf massiv / leichte Ausführung für DN 115  20 – 70 Euro

 

Brunnenstube Plastik 40.- Euro

 

Filterrohr DN 115, 1 Meter, 0,5 mm Schlitzweite, ca 21.- Euro

 

Gewebefilter DN 80 1 Meter 0,14 mm, Schlitzweite 55,85 Euro

 

PE Druckrohr 32 mm  50 Meter ca. 60 Euro

 

PE Druckrohr 25 mm 100 Meter ca 76.- Euro

 

PE Druckrohr Schere 

 

PE Schraubfitting 32 mm  je nach Art  von 1,77 bis 25.-Euro

 

PE Schraubfitting 25 mm Je nach Art von 2,99 bis 16.- Euro

 

Edelstahlseil zur Pumpensicherung  1.- bis 4,90 pro Meter

 

Tiefbrunnenpumpe 35.- Euro bis 2000.- Euro

 

Mittelklassetiefbrunnenpumpe mit guten Werten 6, bar 6000 Liter, ab 175.- Euro

 

Feinfilter mit und ohne Rückspülung 45-350 Euro

 

Membran Ausdehnungsgefäß 100 Liter, 87.- 146.- Euro

 

Wasseruhr Wasserzähler 16.- 62.- Euro

 

Kugelhahn 1 Zoll  7,50 Euro Auslaufhahn60 ,- Euro 

 

Automatische Bewässerungssteuerung  112.- Euro (outdoor) 68.- Euro (indoor)

 

Gardena Verlegerohr 25 mm 50 m Ring 42.- bis 82.- Euro

 

Magnetventil elektronisch, zur Bewässerungssteuerung 17.- – 32 Euro

 

Hauswasserwerk 87 bis 410 Euro

 

Schwengelpumpe  49,. bis 200.- Euro

 

 

2.) Als PDF File zum anschauen oder ausdrucken  enthält es auch alle Bilder in Farbe.
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Ausdehnungsgefäß reparieren

Ausdehnungsgefäß reparieren-Gasventil und Gummimembran tauschen

Außer dem Ausdehnungsgefäß selber, welches  durch Korossion undicht werden kann, gibt es an einem Ausdehnungsgemäß nur zwei Verschleißteile die gegebenefalls ausgetauscht werden müssen.

Es handelt sich dabei zum einen um die blasenförmige Gummimembrane selbst und das Nachfüllventil für das Gas oder die Luft. Luft ist flüchtiger als andere Gase. Der Vordruck muss deshalb mindestens alle 2 Monate kontrolliert werden.

Das Nachfüllventil, dem üblichen Autoreifenventil/Schraderventil nachempfunden, sitzt bei dem hier beschriebenen 50 Liter Kugelkessel mit Standbeinen auf der Oberseite des Kessels.

Beide Verschleißteile sind in höchstens 15 Minuten gewechselt. Als Werkzeug wird lediglich ein 10 er Ring-Gabel- oder Steckschlüssel benötigt

Ventilausbau

Das Ventil ist von Innen nach außen gesteckt und mit einer Überwurfmutter gesichert, so wie das auch bei Autoventilen der Fall ist. Nach dem Lösen der Überwurfmutter mit einem 10 er  Ringschlüssel fällt der Ventilkörper logischerweise nach innen und kann deshalb ohne Ausbau der Membranblase nicht erreicht oder entfernt werden.

 

Membranausbau

Die Membranblase ist mit einer Flansch und 6 Maschinenschrauben von unten gegen den Kessel geschraubt. Der dicke Gummikragen der Membran ist einfach zwischen Flansch und Kesselunterseite eingeklemmt. Sie kann nach Demontage der Flansch einfach herausgezogen und entfernt werden.

Der Einbau des neuen Ventils ist etwas fummelig. Am besten befestigt man die Rückseite des Ventils mit einem Stück Klebeband an einem etwa 80 Zentimeter langen Stock. Diesen führt man dann durch das große Flanschloch in den Kessel ein und steckt das Ventil durch das kleine Loch an der Kesseloberseite und fixiert es wieder mit der Überwurfmutter.

Reinigung der Membran

Falls die Membran noch intakt ist, kann man bei der Gelegenheit gleich deren Inneres säubern. Auf der Innenseite der Flansch ist der schmierige, rotbraune Belag zu sehen. Dieser ist meist eine Mischung aus Eisenoxyd und Verockerung und sollte eigentlich vom vorgeschalteten Feinsieb ferngehalten werden.

Ein Feinfilter war jedoch in dieser Brunnenanlage erst nach dem Ausgleichsbehälter montiert. Deshalb hat sich dieser schmierige Brei im Inneren der Gummiblase abgelagert.

Es ist so leicht nachvollziebar, dass diese Schwebeteilchen immer wieder zu Verstopfungen bei den Regnerdüsen führen.

Insbesondere die wesentlich empfindlicheren Turbinendüsen nehmen solchen Schlamm sehr schnell übel und stellen ihre Funktion dann ein.

Nach dem Einbau muss je nach Einstellung des Druckschalters der Vordruck des Membrangefäßes  auf dessen Einschaltdruck eingestellt werden.

 

Grundwasserstände im Februar 2017 – Auswirkungen

Grundwasserstände wirken sich auf Brunnen aus.

Grundwasserstände

Wie lange reicht das Grundwasser noch

Zur Zeit droht  nach einem Bericht des SWR vom 20-2-2017  in Baden-Württember ein bedenklicher Rückgang der allgemeinen Grundwasserstände.

Durch die anhaltende Trockenheit im Winter 2016/2017 sind Rückgänge von bis zu 1,5 Meter zu verzeichnen.

Bedenklich ist vor allen Dingen, dass sich auch jetzt einsetzende Regenfälle nur sehr zeitverzögert auf den Grundwasserbestand auswirken werden.

Wenn auch noch keine globalen Folgen dieses Umstandes drohen, kann dies für den einzelnen Brunnenbetreiber mitunter fatale Folgen haben.

Diese können vor Allem dann leicht auftreten, wenn die Tiefbrunnenpumpe nicht der allgemeinen Empfehlung folgend mindestens 2 Meter unterhalb des Grundwasserspiegels eingebaut wurde.

Die gleichen Probleme treten natürlich noch viel eher auf, wenn der Saugschlauch einer Kreiselpumpe oder eines vollautomatischen Hauswasserwerks aufgrund eh schon grenzwertig tiefer Grundwasserstände  gerade mal so eben im Grundwasser hin um gerade nochmal so zu funktionieren.

Da zahlt es sich dann jetzt aus, wenn man ein paar Euro mehr investiert und zumindest ein Hauswasserwerk mit Trockenlaufschutz installiert hat. Hauswasserwerke sollten zwar in der Regel über Winter abgebaut und frostfrei gelagert sein. Manche Pumpen sind aber auch dauerhaft in einem frostfreien Raum untergebracht und würden jetzt beim Einschalten halt über den Saugschlauch keine Wasser mehr saugen  können. Aber das merkt man dann ja in der Regel beim Einschalten und kann entsprechend reagieren und die Pumpe abschalten.

Zu befürchten ist allerdings, dass die niedrigen Grundwasserstände doch den Sommer über anhalten wird.

Abhilfe bei einem zu kurzen Saugschlauch des Hauswasserwerkes könnte bringen, um das Brunnenrohr herum eine Brunnenstube geräumig auszugraben und die Pumpe einfach einen Meter tiefer  in die Brunnenstube zu setzten.

Ist das Hauswasserwerk aber über das eingerammte Rohr eines Schlagbrunnens angeschlossen, hilft nur abwarten und hoffen, dass der Grundwasserstand wieder ansteigt und das Hauswasserwerk dann wieder funktioniert.

Bei der im Trockenen hängenden Tiefbrunnenpumpe müssten dagegen das PE Druckrohr verlängert werden. Wenn die Pumpe aber wie empfohlen etwa 1 Meter über dem Beginn der Filterstrecke hängt, ist der Spielraum halt auch auf diesen Meter beschränkt.

Ansonsten nimmt man ja einen erhöhten Sandeintrag in Kauf wenn die Pumpe im Bereich der Filterstrecke hängt. Die Tiefbrunnenpumpe wird damit möglicherweise beschädigt.

Das Sicherungsseil und die Stromleitung müssten gegebenenfalls auch verlängert werden. Alles in Allem können sich die niedrigen Grundwasserstände also auch für den einzelnen Brunnebesitzer in den nächsten Monaten zu einem großen Ärgerniss ausweiten.

In der Vergangenheit gab es bei Wasserknappheit auch immer wieder mal regionale Verbote der Wasserentnahme. Hoffen wir dass solche Massnahmen, die dann natürlich auch die Gartenbesitzer treffen werden die keinen Brunnen haben im kommenden Sommer nicht nötig sein werden.

Hier der interessante  Beitrag des SWR vom 20.2.2017:  http://mp4-download.swr.de/swr-fernsehen/landesschau-bw/zoom/919709.sm.mp4

 

Schwengelpumpe für tiefe Grundwasserstände von 8-20 Meter

Eine Schwengelpumpe hat eine maximale Ansaughöhe von 8 Meter. Die Gesetze der Physik lassen nicht mehr zu.

SchwengelpumpeEs gibt aber trotzdem eine Schwengelpumpe, die mit einem ganz einfachen aber sehr teuren  Kniff diese Gesetzmäßigkeit scheinbar überwindet.

Wenn der Kolben einer normalen Schwengelpumpe nur aus einer Tiefe von maximal 8 Metern ansaugen kann, muss man den Kolben halt nicht am oberen Ende in das Brunnenrohr einbauen, sondern so tief im Brunnenrohr drinn, dass er mit 8 Meter Saugschlauchlänge und 12 Meter  Kolbenstangenlänge und Druckrohr 20 Meter Förderhöhe schafft.

Das hört sich einfach an, ist aber konstuktionsbedingt sehr teuer. Die Kosten eines solchen Brunnens liegen je nach Ansaugtiefe über dem Preis eines Brunnens, der sein Wasser aus der gleichen Tiefe, aber mit einer ganz normalen Tiefbrunnenpumpe fördert.

Von daher kann sich diese Methode vernünftigerweise nur dann anbieten, wenn sich das Grundstück weitab von jeder Stromquelle befindent, keine alternativen Antriebsarten aus welchen Gründen auch immer zur Verfügung stehen und man unbedingt Wasser benötigt. Es kommt noch hinzu, dass man ja eine 12 Meter hohe Wassersäule mit Muskelkraft hochdrücken muss.

Für den Betrieb dieser Schwengelpumpe kann aber nun nicht das Rohr eines Schlagbrunnens benutzt werden, denn der Pumpenkolben der in das Brunnenrohr eingeführt werden muss hat einen Durchmesser von 95 mm. Also muss eine ganz normale Bohrung mit dem Erdbohrer und einem Brunnenrohr von mindestens 100 mm Innendurchmesser (DN 100) hergestellt werden.

Allerdings kann an den Pumpenkolben noch ein Saugschlauch von 8 Meter Länge angeschraubt werden. Auf diese Weise kann man mit der kleinsten Version und einem zusätzlichen Saugschlauch  schon aus 10 Meter Tiefe ansaugen.

Die Kosten  der Nira Pumpe

Die Preise der Pumpe ohne Zubehör und Brunnenrohre in der kleinsten Größe (2 Meter im Brunnenrohr) beginnen bei 695 Euro. Ein Meter Verlängerungsrohr kostet 69 Euro. Da kommt je nach Grundwasserstand ganz schön was zusammen. Die Gesamtmaterialkosten für eine  Saughöhe von 12 Meter dürften dann bei ca. 1150 Euro und darüber liegen. Damit liegt ein Brunnen mit dieser Pumpenart ganz dicht am Preis eines Bohrbrunnens mit Tiefbrunnenpumpe.

Die maximal förderbare Wassermenge soll bei 40 Liter/Min liegen, also 2,4 m³/h . Da braucht man dann schon 2 Meter Filterrohr mit 0,3 mm Schlitzbreite. Zum Vergleich der Rammfilter eines Schlagbrunnens für eine ganz normale Schwengelpumpe mit maximal 8 Meter Saughöhe läßt nur maximal 0,7 m³ durch.

Angebot Einbau- und Funktionsbeschreibung

 

Wenn Du dich mit dem Gedanken trägst, selbst einen Brunnen zu bohren, solltest Du dir vielleicht mal die Beschreibung des Handbuches für Brunnenbohrer anschauen. Brunnenbohren von A-Z, wie das geht, was Du brauchst, was das kostet und was Du sparen kannst.

 

3.) Als PDF File zum anschauen oder ausdrucken für 4,99 Euro enthält es auch alle Bilder in Farbe.

 

Ganz gleich auf welche Art Du dich informierst, die Hauptsache ist, Du informierst dich, wo und wie ist letztlich egal. Manches ist halt auch mühsam aufzufinden und das Wichtigste findest Du auch hier auf meinem Blog. Aber auch hier kommst Du nicht drum herum, dir die einzelnen Informationen zusammen zu suchen.

Einfacher wird es dann halt, wenn Du das beschriebene E-book oder Taschenbuch benutzt.

 

Link zum detaillierten Inhaltsverzeichnis

 

 

 

Pumpensteuerung mit mechanischen und elektronischen Druckschaltern

Die Pumpensteuerung durch Druckschalter bewirkt das Anlaufen der Tiefbrunnenpumpe, wenn der Wasserhahn aufgedreht oder der Rasensprenger eingeschaltet wird.

Sinkt der Druck im Leitungssystem unter den fest eingestellten oder einstellbaren „Einschaltdruck“ ab, schaltet die Pumpensteuerung/der Druckschalter die Pumpe ein. Dieses Verhalten haben alle Druckschalter gemeinsam. Beim Ausschalten der Pumpe gibt es aber wesentliche Unterschiede bei den verschiedenen Schalterarten. Dies bezieht sich sowohl auf elektronische als auch auf mechanische Druckschalter.

Pumpensteuerung durch elektronischen Druckschalter

PumpensteuerungDer altbekannte und zuverlässige Presscontroll war je nach Modell entweder auf 1,5 oder auf 2,0 bar Einschaltdruck eingestellt. Elektronische Druckschalter werden neuerdings auch mit einstellbarem Einschaltdruck von 1,5 bar bis 3,5 bar angeboten.  Der Ausschaltdruck ist aber erst in einer höheren Preisklasse regelbar.

Im Zusammenwirken mit einem Ausdehnungsgefäß mit konstantem Vordruck, sollten beide Kompenenten auf den gleichen Einschaltdruck eingestellt werden. Unterbleibt dies, wird die ausgleichende Wirkung des Ausdehnungsgefäßes nicht optimal genutzt. Im Klartext, Vordruck des Ausdehnungsbehälters beträgt 2 bar, Einschaltdruck des Presscontrol beträgt aber 1,5 bar, funktioniert nicht richtig.

Ausdehnungsgefäße sind oft luftgefüllt und die Membran ist mit einem Autoventil ausgestattet. Dadurch kann der Vordruck leicht mit einem Reifenfüller mit Manometer dem Einschaltdruck des Druckschalters angepasst werden. Übrigens, 50 Liter Inhalt sollte ein Membranausgleichsbehälter schon fassen, um damit eine beachtenswerte Druckausgleichswirkung zu erreichen. Der Vordruck sollte mindestens 2 mal jährlich kontrolliert werden. Ausdehnungsgefäße mit einer hochwertigeren Gasfüllung sind für den Hausgebrauch natürlich ungleich schwerer nachzufüllen, als solche mit Luftinhalt.

Elektronische Druckregler enthalten wie der mechanische Druckschalter auch einen Trockenlaufschutz. Weil der Ausschaltzeitpunkt nicht eingestellt werden kann, läuft die Pumpe mit voller Leistung bis ihr Maximaldruck erreicht ist. Das ist der gleiche Effekt, wie wenn ein Auto ständig Vollgas fährt, was nicht besonderss materialschonend wirkt.

Elektronische Druckschalter mit variablem Einschaltdruck sind bereits ab ca. 40 Euro erhältlich. Elektronische Druckschalter beinhalten ein Rückschlagventil und einen Trockenlaufschutz. Wenn man etwas mehr Geld ausgiebt, erhält man auch Modelle mit präziserer Elektronik. Für den Hausgebrauch reicht das oben abgebildete Model von Agora Tec jedoch völlig aus.

Brio Top elektronische Pumpenstuerung mit einstellbarem Abschaltdruck.

Der Brio Top elektronische Druckschalter lässt jetzt auch die Regelung des Abschaltdruckes zu und bietet damit ähnlich wie die mechanischen Druckschalter eine teilvariable Steuerung an.  Mit ca. 115 Euro ist er aber um ein Mehrfaches teurer als ein mechanischer Druckschalter

Mechanischer Druckschalter als (teil)-variable Pumpensteuerung.

Beim mechanischen Druckschalter kann sowohl der Einschaltdruck als auch der Ausschaltdruck durch Stellschrauben einfach reguliert werden. Dadurch ist es möglich die Druckleistung der Tiefbrunnenpumpe zu begrenzen. Die Motordrehzahl kann damit nicht geregelt werden. Ein wirklich gleichbleibender Druck unter allen Betriebsbedingungen kann auch durch den mechanischen Druckschalter nicht geleistet werden.

Die Pumpe läuft dann nur bis zum Erreichen des eingestellten Abschaltdrucks. Durch diese Leistungsreduzierung, die sich natürlich auch auf die Fördermenge auswirkt, kann die Pumpe dann auch zum Klarpumpen mit verminderter Leistung eingesetzt werden. Zum Anschluss an das System ist wegen des kleineren Gewindes oft ein Adapter erforderlich. Ansonsten bewegen sich die Preise für die Pumpenstuerung  durch mechanische Druckschalter auch im unteren zweistelligen Bereich. Aber Vorsicht, im Gegensatz zurm elektronischen Druckregler haben viele billige mechanische Schalter keinen Trockenlaufschutz.
Schwieriger wird die Pumpensteuerung wenn die Entnahmemenge zu gering ist. Dies kann der Fall sein wenn die Sprühdüse eines einzel benutzten Gartenschlauches sehr fein eingestellt wird. Auch der alleinige Betrieb eines Sprühschlauchs kann die Einhaltung eines gleichmäßigen Wasserdrucks nur durch Ein- und Ausschalten des Druckschalters unmöglich machen. Wenn dieser Fall eintritt, gibt es auch dafür Lösungen. Man muss allerdings schon etwas mehr Geld in die Hand nehmen.

Wirklich variable Pumpensteuerung  durch Konstant-Druck-Regler

Konstant-Druck-Regler (Invertersteuerung) sind die Königsklasse der Pumpensteuerung. Dieser elektronische Druckschalter garantiert laut Hersteller bei richtiger Installation und Einstellung einen gleichbleibenden Wasserdruck. Dies erreicht er, indem er die Drehzahl der Tiefbrunnenpumpe durch Strommodulation der abgerufenen Wassermenge anpasst. Die anderen Druckschalter, egal ob elektronisch oder mechanisch regeln das nur grob, eben nur über Einschalten oder Ausschalten.

Dieser Konstant-Druck-Schalter ist nur bei 220 Volt Pumpen  mit PSC Motor einsetzbar die invertergeeignet sind. Preislich ist diese Art der Pumpensteuerung allerdings mit über 280 Euro schon beim Preis einer brauchbaren Tiefbrunnenpumpe angesiedelt.

Konstantdruckschalter die Königsklasse

Die Auswahl des richtigen Druckschalters für den benötigten Zweck ist nur eines von vielen Themen, wenn es darum geht einen eigenen Brunnen zu bohren und eine Gartenbewässerung einzurichten.

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Sandhaltiges Brunnenwasser

Sandhaltiges Brunnenwasser bis zu 50 gr. pro m³ wird ja meist als problemlos angesehen, weil Wasser mit diesem Sandanteil von den allermeisten Tiefbrunnenpumpen und Hauswasserwerken problemlos gefördert werden kann.

Spezielle Tiefbrunnenpumpen  können mittlerweile Sandanteile bis zu 150 Gramm pro Kubikmeter Wasser verarbeiten, ohne Schaden zu nehmen.

Neurdings sind auch herkömmliche Stufenradpumpen auf dem Markt, die bis zu 180 Gramm Sand/m³ verarbeiten können.

Noch besser sieht es bei den Tiefbrunnenpumpen aus, die nach dem Schraubenprinzip arbeiten. Bei diesen Pumpenmodellen ist der Sandanteil nach oben offen, also gar keine Grenze definiert.

Ist sandhaltiges  Brunnenwasser von 250 gr. und mehr also dann überhaupt kein Problem mehr?

Eben doch. Wenn die Pumpe auch in der Lage ist, den höheren Sandanteil zu fördern, gibt es noch zwei weitere Probleme. Zum Einen verstopft Sand natürlich immer feine Durchlässe, Siebe und Filter, die die Sprüh und Turbinen- regner einer Bewässerungsanlage vor Abnutzungsschäden und Verstopfung schützen sollen.

Zum Anderen kann die Entnahme größerer Sandmengen, quasi aus dem Untergrund der Brunnenbohrung, sehr wohl zu Problemen für das Grundstück, im Extremfall auch für die Fundamente benachbarter Gebäudeteile führen.

Für das erste Problem gibt es Lösungen wie häufiger Filterwechsel, Rückspülventile und einiges mehr. Dazu gibt es auch jede Menge Informationen im Internet und Lösungsansätze in den verschiedenen Brunnenfohren.

Das Problem mit stark sandhaltigem Brunnenwasser als Sicherheitsrisiko für Grundstücke und Gebäude wird dagegen kaum irgendwo angesprochen.

Glücklicherweise tritt dieses Problem ja auch äußerst selten auf und wird aus diesem Grunde kaum thematisiert und eher als abwegig abgetan.

Dass das aber keineswegs eine weltfremde Spinnerei ist, zeigt die folgende vereinfachte Berechnung:

Wenn ein  Garten 200 Kubikmeter Wasser im Jahr aus der Brunnenbohrung bezieht, bedeutet das bei einem Sandanteil von 150 Gramm pro Kubikmeter, dass auf Höhe der Tiefbrunnenpumpe dem Erdreich jährlich 30 KG  oder 20 Liter Sand, also ein großer Maurereimer entzogen werden.

Wenn dann eine Schraubenpumpe gar 300 Gramm Sand pro m³ fördern kann, fehlen dem Grundstück dann nach 30 Jahren 30 mal 40 Liter Sand. das wären dann 1,2 Kubikmeter. Je nach Örtlichkeit und einem höheren Aufhängeort der Tiefbrunnenpumpe, kann daraus dann doch sehr wohl durch Trichterbildung oder Hohlräume unter dem Grundstück ein Problem entstehen.

Diesen Aspekt sollte man daher nicht ganz außer acht lassen und beim Brunnenbau auf die Wahl der richtigen Filterstrecke den richtigen Einbauort und das Verfüllmaterial um die Brunnenbohrung achten. Dann kann sandhaltiges Brunnenwasser als Problem in den allermeisten Fällen gar nicht auftreten.

Gardena Schnellkupplung und PE-Rohr

Gardena Schnellkupplung

Die Undichtigkeit rechts am PE Rohr. Die Kalkverkrustung ist gut sichtbar. Die linke Seite dagegen ist dicht.

 

Beim Ausbau meiner vollautomatischen Gartenbewässerung hatte ich ja festgestellt, dass die Gardena Schnellkupplung, T-Stücke und Verbindungen mit dem Gardena Verlegerohr gut funktionierten. Bei den meisten Mischverbindungen – Gardena Schnellkupplung und harten PE Rohren mit dem Gardena Easy Quick jedoch waren die Verbindung undicht.

Das war zunächst schon merkwürdig, denn die Außendurchmesser der Rohre waren ja identisch und abgedichtet wird ja an der Außenwand der PE Rohre, die Rohrwandstärke sollte da keine Rolle spielen.

Wie sich im Verlaufe vieler Versuche herausstellte, sind für die Undichtigkeiten im wesentlichen folgende Umstände ursächlich.

  • Zum einen sind die Rohrwandungen unterschiedlich dick. Das Garden Rohr hat eine Wandstärke von 1,8 Millimeter, das normale PE Rohr mit dem blauen Streifen dagegen ist 2,3 Millimeter dick.
  • Dazu kommt, dass das Gardena Rohr wesentlich weicher und flexibler als das professionelle harte PE Rohr ist.
  • Beim Abschneiden der Rohre mit der Rohrschere, wird der Querschnitt des Rohres etwas gequetscht, das Rohr wird unrund. Das weiche und flexible Gardena Verlegerohr wird von dem Bajonettverschluss der Gardena Fittings leicht wieder in die ursprünglich runde Form gedrückt und  abgedichtet. Die Verbindungen schaffen das mir einer 90 Grad Drehung des Verschlusses.
  • Bei dem wesentlich härteren und unflexibleren PE Rohr gelingt dies mit der Gardena Schnellkupplung oft nicht. Die Vierteldrehung des Verschlusses reicht oft nicht aus, das starre Rohr wieder rund und dicht zu quetschen.
  • Bei den PE Schraubfittings dagegen, wird das Rohr mit bis zu vier ganzen Umdrehungen in seinen Dichtsitz gepresst und somit sicher abgedichtet.

Der geübte Brunnenbauer behilft sich bei solchen Gelegenheiten dann mit einem vorsichtig eingesetzten Heißluftföhn, um das Rohr flexibler zu machen. Am besten ist aber, wenn man in einem System bleibt, oder den Übergang von der einen auf die andere PE Rohr Sorte mit einer Messingtülle und Schraubklemmen herstellt. Das Gardena Verlegerohr ist meist teurer als PE Druckrohr. Für die Gardena Schnellkupplung gilt Ähnliches. Die Verlegearbeit mit den Schnellfittings geht aber eindeutig schneller und leichter als das aufwändigere Verschrauben des PE Rohres.

Gardena Schnellkupplung mit Dichtheitsproblemen. Update Juli 2017

Am Donnerstag wollte ich 3 Gardena T-Stücke mit Easy Quick Verbindungssystem erneuern. Obwohl die alten T-stücke noch leidlich dicht waren, gelang es mit nicht, die neuen T-Stücke am alten Gardena Rohr auch nur annähernd dicht zu kriegen.

Also wieder ins Bauhaus gehetzt und 10 Meter Original Gardena 25 mm Verlegerohr für 17,95 geholt. Dann das gleiche Spiel wieder, die neuen T-Stücke und Verbindungsteile sind auch auf dem neuen Gardena Rohr nicht dichtzukriegen.

Ich weiß nun nicht, ob das mit den Temperaturen (über 30 Grad) zusammenhängen kann. Ich möchte auch keine Zeit mit der Erforschung der möglichen Ursachen mehr verbringen

Jedenfalls habe ich die Gardena Verbindungsteile allesamt wieder zurückgebracht und im Internet wieder die vernünftigen Schraubfittings bestellt, übrigens –  für nicht mal den halben Preis. Die funktionieren jetzt auch mit dem Gardena Verlegerohr.  Vielleicht schick ich den Gardena Leuten mal ein paar Videos von den ach so coolen Easy Quick Teilen im Praxistest.

Das Bohren eines eigenen Brunnens beschreibt „Brunnenbohren – Das Handbuch „sehr ausführlich und Schritt für Schritt .

 

Inhalt des Ratgebers ist auch die ausführliche Beschreibung aller für den Brunnenbau erforderlichen Spezialwerkzeuge, Brunnenbauzubehör, Pumpen, Brunnenrohr und sonstigem Installationsmaterial.

 

Brunnen bohren das Kompendium

Brunnen bohren das Handbuch gibt es als Taschenbuchausgabe im DIN A 4 Format für 13,90 Euro

 

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