Bohr/Schneidekopf für DN 115 Brunnenrohre Der Bohr/Schneidkopf aus Stahl ermöglicht das Durchdringen zäher Tonschichten beim Brunnenbohren von Hand

Wofür braucht man den speziellen Bohrkopf und wie funktioniert er ?

Bohrkopf für Brunnenrohr ? Plötzlich auftretende zähe, knetähnliche Bodenschichten in einer ansonsten ganz normalen Sand und Kiesumgebung sind zwar äußerst selten, verhindern aber die Fortführung der Brunnenbohrung per Hand, mit Brunnenbohrer und Kiesbüchse nachdrücklich.

Bohrkopf zur Durchdringung der Tonschicht

Der neue Bohrkopf aus Stahlrohr mit scharfer angeschliffener Schneidkante ermöglicht es nun, das für den Durchlass des Brunnenrohres erforderlichen Loch aus der zähen Tonmasse zu stanzen.

 

Bohrkopf  aus Stahl
Sumpf-Rohr mit bearbeiteter Schneidkante des Bohrkopf
Bohrkopf angeschliffene Schneidkante
Bohrkopf auf Sumpfrohr montiert

Im Zusammenwirken mit einem Edelman– oder Riverside Bohrer, welcher die zähe Masse im Inneren des Brunnenrohres aufnehmen kann, gelingt es dann doch, auch den Rand der Tonschicht abzuschälen, auf welchem bisher das Brunnenrohr aufstand und deshalb nicht weiter abgetäuft werden konnte.

Voller Riverside Bohfrer
Riverside Bohrer

Die auftragende Materialstärke vergrößert das Bohrloch dann gleichzeitig auf den Durchmesser der Brunnenrohrmuffe, sodass diese dann auch nahezu berührungsfrei durch das entstandene Loch nachgeführt werden kann.

Der Bohrkopf aus Stahl verhindert auch die Beschädigung des Brunnenrohres durch oftmals in der zähen Schicht eingeschlossene großen Kieselsteine.

Da er das Sumpfrohr am unteren Ende mit seiner 3,6 mm dicken Wand umschließt, verhindert er auch die Beschädigung des Brunnenrohres durch den eventuell notwendigen Einsatz eines schweren Fallmeißels.

Den Bohrkopf gibt es derzeit nur als Einzelanfertigung auf Bestellung und zunächst nur für DN 115 Brunnenrohre.

Der Bohrkopf ist mit 8 Gewindebohrungen M 8 versehen. Er wird vor Ort passgenau auf das Brunnenbohr aufgeschoben und mit 8 M 8 er Schrauben oder Gewindestiften mit dem Brunnenrohr verschraubt. 

Durch die vorhanden Gewindelöcher ist das Brunnenrohr mit einer 6,8 mm Kernbohrung zu versehen. In diese Kernbohrung wird die Schraube, ohne das Kunststoffrohr mit Gewinden zu versehen eingedreht. Das Rohr wirkt dann als Gewindesicherung. Die Schrauben oder Stifte werden dann an der Bohrkopfaußenseite abgeschnitten und versäubert.

Zum Schluß wird die Rohröffnung des  Brunnenrohres mit einer Schleifwalze oder Rundfeile an die Schneidefläche des Stahl Bohrkopfes angepasst, sodass eine einheitliche Schneidekante von ca. 30 Grad entsteht.

Das Brunnenrohr ist mit diesem Bohrkopf ausgestattet auch in völlig unproblematischer Bohrumgebung, für plötzlich auftretende Tonlinsen und ähnlich widrige Erdschichten bestens gerüstet.

Mithilfe dieses Bohrkopfes ist es aktuell im November 2019 gelungen, ein blaues Brunnenrohr DN 115 durch eine in 11 Meter Tiefe beginnende Tonlinse von 2,5 Meter Dicke zu bringen. Eingesetzt war ebenfalls ein Riverside Bohrer mit 108 mm Durchmesser, mit welchem der Tonknet im Rohr aufgenommen und ausgeräumt wurde.

Die Tonlinse war zudem mit zahlreichen über faustgroßen Kieselsteinen durchsetzt, die den mehrmaligen Einsatz des 52 kg schweren Fallmeißels erforderten. Das Sumpfrohr mit dem aufgeschraubten Bohrkopf hat diese heftigen Seitenschläge ohne erkennbaren Schaden überstanden.

Zuvor hatte der Fallmeißel in etwa 10 Meter Tiefe beim Einsatz gegen einen großen Stein, das Filterrohr bersten lassen. (Siehe Fotos weiter oben). Nach dem Ziehen der Rohrstrecke wurde dann das Sumpfrohr mit dem Bohrkopf aufgeschraubt und erneut abgetäuft.

Die Bohrung konnte dann mit 4 Meter Filterstrecke unterhalb der Tonlinse fortgesetzt und erfolgreich beendet werden. Erreichte Bohrtiefe 20,5 Meter.

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