Der Blick nach hinten wird zum Problem beim Autofahren. Man merkt es vielfach überhaupt nicht, weil es eigentlich ganz unmerklich schlechter und schlechter wird. Die Rede ist von Problemen mit der Halswirbelsäule.

Der Blick nach hinten über die linke Schulter wird für den älteren Autofahrer immer schwierigerEs wird einfach immer schwieriger den Kopf nach links hinten zu drehen, bevor man die Spur wechselt oder abbiegen will. Der Blick nach hinten ist aber gerade bei der Unfallart von entscheidender Bedeutung, in die wir Senioren leider doch häufig verwickelt sind.

Der Blick nach hinten beim Einfahren in eine Kreuzung oder Einmündung.

Wer kennt die Situation nicht ? Man befindet sich auf einer Straße, welche in die Vorfahrtsstraße einmündet. Der Blick in den Rückspiegel ist aufgrund des Einfahrtwinkel nicht ausreichend und der Kopf lässt sich einfach nicht soweit nach hinten drehen, um zuverlässig beurteilen zu können ob man in die vorfahrtsberechtigte Straße einfahren kann.

Das Problem verstärkt sich dann noch möglicherweise, weil man eine Gleitsichtbrille trägt, deren Schärfenbereich einfach nicht so groß ist, dass man beim Blick nach hinten in den äußersten linken Gläserwinkel noch deutlich sehen kann. Oft muss man in solchen Situationen beim Blick nach hinten regelrecht an der Brille vorbei schauen und sieht dann nur noch verschwommen oder aber überhaupt nichts mehr.

In manchen Situationen kann man sich ganz einfach dadurch behelfen, dass man den Einfahrtswinkel eher noch stumpfer hält und deshalb dann den Kopf für den Blick nach hinten nicht ganz so weit drehen muss. Dies ist aber nicht in allen Situationen möglich Dieser Trick hilft aber bei reletiv spitzwinliger oder nahezu paralleler Einfahrt auf der Einfädelspur einer Autobahn nicht viel weiter.

Da ist dann eher wieder ein spezieller Spiegel von Nutzen, der den „toten Winkel“ elimeniert. Durch die Kombination Blick nach hinten und geteilter Rückspiegel lässt sich dann oft das Risiko eingrenzen. Solche Spiegel gibt es sowohl als Aufsteckspiegel für den Außenspiegel, als auch als zusätzlichen Innenspiegel.

Auch ein Spurwechselassistent, der permanent den Verkehrsraum neben und hinter dem Fahrzeug, insbesonder im Bereich des Toten Winkel überwacht, kann in solchen Situationen hilfreich sein. Wenn dessen Kamera- und Sensorensystem ein Fahrzeug im gefährlichen Bereich feststellt, warnt das System den Fahrer akkustisch und optisch sobald dieser den Blinker betätigt.

Man kann diesem Problem bis zu einem gewissen Grad natürlich auch vorbeugend begegnen, indem man durch verschiedene bewegungstherapeutische Maßnahmen die Beweglichkeit der Halswirbelsäule erhält, bzw. wieder herstellt. Damit sind wir wieder beim Thema Gesundheitsuntersuchung angelangt. Regelmäßige ärztliche Kontrollen, ob zwangsverordnet oder nicht, sind ein wesentlicher Beitrag zur Erhaltung und Wiederherstellung der Mobilität, nicht nur beim Autofahren.

 


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