Pumpendruckschalter, Inverter, elektronischer Durchfluss-Druckschalter durch Frequenzmodulation

Die  INVERTER-Pumpensteuerung  ist ein variabler Frequenz-Controller für einphasige 230-Volt-Pumpen.

Die Inverter Pumpensteuerung  schaltet die Pumpen bedarfsgerecht ein- und aus. Der eingestellte Druck wird unter allen Umständen im Regelbereich des Inverters eingehalten. Entsprechend dem eingestellten Druck wird die Drehzahl der Pumpe hoch- oder runter geregelt. Wird wenig Wasser entnommen, „dreht“ die Pumpe langsam. Mit steigendem Durchfluß dreht sich der Pumpenmotor immer schneller. Die Pumpe nimmt immer nur soviel Energie aus dem Netz auf, wie gerade benötigt wird, um den eingestellten Druck zu halten. Auf diese Weise trägt die INVERTER-Pumpensteuerung zu einer enormen Energie-Einsparung bei.

Die auf Frequenmodulation basierenden Inverter Druckschalter lösen insbesondere das Problem der minimalen Wasserentnahme beiTropfbewässerungen und ähnlichen nur sehr wenig Wasser verbrauchenden Systmen

Herkömliche Drucksteuerung, ob mechanisch oder elektronisch laufen auch bei wenig Wasserverbrauch immer auf Höchstdrehzahl und Höchstdruck.

Sehr geringer Wasserverbrauch ist  beim normalen Hauswasseranschluss überhaupt kein Problem. Beim Pumpenbetreib dagegen schon. Die normalen Elektromotoren der Tiefbrunnenpumpen und Hauswasserwerke laufen nämlich immer auf Höchstdrehzahlen, sofern sie nicht früher von einem mechanischen Druckschalter vorher abgeschaltet werden.

Es gibt mittlerweile auch elektronische Pumpendruckschalter die eine Begrenzung des Höchstdruckes zulassen. Trotzdem werden die Pumpen dann beim Erreichen desselben abgeschaltet, eine Reduzierung der Motordrehzahl ist nicht möglich. Die Pumpe pendelt zwischen An und Aus her.

Wird das volle Wasservolumen von den Verbrauchern nicht abgenommen, fährt das nicht benötigte Wasser eben in der Pumpe unter Höchstdruck und Höchstdrehzahl Karusell. Dabei wird aber dann der volle Anschlusswert an Strom völlig unnütz verbraucht von der Beanspruchung aller Teile der Pumpe mal ganz zu schweigen.

Unter Normalbetrieb wie Rasensprengen machen die Pumpen das auch klaglos mit, dafür sind sie schon ausgelegt. Der Druck ändert sich halt ständig zwischen Einschaltdruck und Abschaltdruck. Allerdings geben alle Pumpenhersteller eine Höchstzahl von 20 Einschaltzyklen pro Stunde vor. Sonst nimmt die Pumpenelektronik mit der Zeit Schaden oder brennt ganz durch. 

Wenn sich die Pumpe dann also in Folge der fortgesetzten Entnahme von Geringmengen für Tropfbewässerung, Perlschlauch etc. ständig ein und ausschaltet wird das bald zum Problem,

Vielleicht nicht gleich heute oder in zwei Wochen, aber kurz- bis mittelfristig wird sich die so gefolterte Tiefbrunnenpumpe bei dir durch eine Arbeitsverweigerung bedanken.

Eine Inverter Pumpensteuerung beseitigt dieses Problem indem sie wie eingangs beschrieben eben genau das macht was ein normaler Druckschalter/Presscontrol nicht kann. Sie regelt durch Frequenzmodulation die Drehzahl, das sanfte Ein- und Ausschalten und weitere Steuerungsfunktionen die Sache so für dich, dass du unter geringst möglichem Stromverbrauch ständig gleichbleibenden Druck im System hast. Das Problem der häufigen Schaltzyklen gehört damit auch der Vergangenheit an.

Es gibt Inverter Pumpensteuerungen im Preissegment zwischen 139 und 850 Euro. Die Preis richten sich nach dem jeweiligen Anschlusswert von 750 Watt bis 2.500 Watt.

Wie bei allen anderen Geräten gibt es hier auch Modelle für kleineres Geld und solche mit Mondpreisen. Die Wahrheit liegt, wie bei vielen Dingen im Leben. irgendwo in der Mitte.

Zur Funktionssicherheit benötigst Du aber bei den allermeisten Modellen, gleich nach dem Inverter ein Druckausdehnungsgefäß zwischen 2 Liter und 12 Liter. Das musst Du dann schon noch mittels T-Abzweig einbauen

Inverter Pumpensteuerung

Bei einem normalen elektronischen Durchflussregler ist ein Druckausdehnungsgefäß nicht unbedingt erforderlich.

Ein Inverter benötigt aber mindestens einen Membranausgleichsbehälter von 2 Liter Inhalt direkt nach dem Inverter. (Skizze links)

Bei dieser  Pumpensteuerung läuft die Druckleitung nicht durch das Gerät. Der Inverter steuert die Drehzahl der Tiefbrunnenpumpe direkt über einen Drucksensor elektronisch.

„Brunnen bohren Das Handbuch“

Das Bohren eines eigenen Brunnens beschreibt „Brunnen bohren – Das Handbuch“ sehr ausführlich und Schritt für Schritt, sodaß am Ende der Lektüre eine sichere Entscheidung möglich ist, ob „Selberbohren“ Sinn macht

Inhalt des Ratgebers  ist unter Anderem auch die ausführliche Beschreibung aller für den Brunnenbau erforderlichen Spezialwerkzeuge, Brunnenbauzubehör, Pumpen, Brunnenrohr  und sonstigem Installationsmaterial. Aufgrund dieser sehr detaillierten Beschreibungen kann man dann auch das Angebot des Brunnenbauers in allen Punkten richtig beurteilen und einordnen.

„Brunnen bohren das Handbuch“ steht in folgenden Versionen zur Verfügung:

Als gedrucktes Taschenbuch mit Graustufenbildern im Innenteil

Als PDF File zum Download mit vollfarbigen Innenseiten.