Mechanischer Druckschalter und elektronischer Druckschalter – was ist der Unterschied.

Ein mechanischer Druckschalter oder ein elektronischer Druckschalter wird bei einem offenes Wasserversorgungssystem in der Regel nicht benötigt. Die Pumpe wird dann einfach ein- oder ausgeschaltet.

Bleibt der Wasserhahn aber nach Einschalten der Pumpe zu oder wird nach dem Schließen des Wasserhahns oder der Beregnungsanlage vergessen die Pumpe auszuschalten, läuft diese weiter und kann schließlich zerstört werden.

Bei einem automatischen Bewässerungsystem, welches wie die Hausversorgungsleitung arbeiten soll, beim Öffnen des Wasserhahns sofort automatisch Wasser liefert, und beim Schließen des Hahns stoppt, ist ein Druckschalter erforderlich.

Dieser verhindert auch ein Trockenlaufen der Pumpe und deren schnellen Tod. Bei den Druckschaltern unterscheidet man zwischen dem elektronischen und dem mechanischen Druckschalter-

Elektronischer Druckschalter (Presscontrol)

Elektronischer oder mechanischer Druckschalter

Elektronischer Druckschalter

Diese Druckschalter der alten Bauart hatten bisher einen fest eingestellten Einschaltdruck   und  schalteten  die Pumpe  immer  bei 1,5 Bar oder 2,2 bar ein. Registriert der Sensor  keinen Durchfluss mehr, dann schaltet er  die Pumpe ab. Das ist der der große Vorteil eines elektronischen Druckschalters. Die Pumpe kann wegen Wassermangels nicht trockenlaufen.

Der elektronische Druckschalter schaltet die Pumpe aber erst beim Erreichen ihres Maximaldruckes ab.  Ein früheres Abschalten wie beim mechanischen Druckschalter bei etwa 70 – 80 % des Maximaldrucks ist nicht möglich. Deshalb eignet sich ein elektronischer Druckschalter auch nicht für Hochdruckpumpen von über 6-8 bar.

Neuere Bauformen dagegen verfügen über einen verstellbaren Einschaltdruck von 1.0 bis 3,5 bar aber der Ausschaltdruck ist auch bei den neueren Modellen nicht regulierbar. Sie sind aber jetzt auch für einen Maximaldruck von 10 bar ausgelegt.

Elektronische Druckschalter haben ein eingebautes Rückflußventil und machen daher ein Rückflußventil in der Tiefbrunnenpumpe überflüssig.

Auch im Zusammenwirken mit Membranausgleichsgefässen können die fest eingestellten Elektronischen Druckschalter von Nachteil sein, sofern das Ausgleichsgefäß kein Ventil zur Druckregulierung besitzt.

Membranausgleichsgefäße sind meist auf einen festen Vordruck eingestellt. Dieser ist oft nicht identisch mit dem  eingestellten Einschaltdruck des Presscontrolgerätes. Die Folge davon ist, dass die Kapazität des Ausgleichbehälters nicht voll ausgeschöpft wird, oder dessen Funktion im schlimmsten Fall aufgehoben wird. Wenn ein Ausgleichsgefäß angeschlossen ist, ist ein Rückflussventil zwingend erforderlich. Deshalb muss ein Membrankessel immer hinter dem Presscontrol über ein T-stück angeschlossen werden.

Mechanischer Druckschalter.

Ein- und Ausschaltdruck der mechanischen Druckschalter dagegen sind über eine Stellschraube einstellbar. So kann das Schaltverhalten der Tiefbrunnenpumpe genau eingestellt werden.

Wenn man zum Beispiel den Ausschaltdruck einer Hochleistungspumpe von 10 bar bei 6 bar abregelt, läuft die Pumpe immer nur mit 60 Prozent ihrer Maximalleistung. Das ist für die Lebensdauer der Tiefbrunnenpumpe von entscheidender Bedeutung. Eine ständig auf Vollast laufende Pumpe ist ohne weiteres mit einem Auto zu vergleichen, welches ständig mit Vollgas gefahren wird.

Ein mechanischer Druckschalter bietet also gegenüber dem elektronischen einen Vorteil.

Für Hochruckpumpen mit deutlich über 10  bar Maximaldruck sind deshalb mechanische Schalter erforderlich, deren Ein- und Ausschaltdruck einstellbar sind.

Bezugsquelle für Pumpendruckschalter elektronisch:

* Preis wurde zuletzt am 20. August 2018 um 17:40 Uhr aktualisiert

* Preis wurde zuletzt am 20. August 2018 um 17:34 Uhr aktualisiert

* Preis wurde zuletzt am 20. August 2018 um 17:30 Uhr aktualisiert

 

 


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