Problem beim Brunnenbohren schwierige Brunnenbauprojekte, Lösungen, Bildergalerie Teil 1

Das erste Problem beim Brunnenbohren tritt meist nach wenigen Metern auf. Dem Heimwerker, der seinen ersten Brunnen bohrt, werden die Begriffe Mantelrohr, Schutzrohr, Fallmeißel, Edelman.Bohrer, Riverside-Bohrer,Tonlinse und Stahlbohrkopf vermutlich wenig bis gar nichts sagen.

Demjenigen, welcher zu den gefühlten 5 Prozent gehört, deren Brunnenbauprojekt nicht ohne Probleme abgelaufen ist oder die, die noch mitten in der Problemlösung stecken, dagegen schon eher.

Für diesen Personenkreis ist dieser Beitrag dann auch gedacht. Um die Wichtigkeit dieses Artikels aber zu relativieren, möchte ich anmerken, dass mir bei rund 400 Mail-Anfragen in dieser Saison nur 3 Bohrungen bekannt wurden, die letztlich eingestellt werden mussten, weil einfach kein Durchkommen möglich war. Also kein Panik.

Das erste Problem beim Brunnenbohren  sind eingefallene Bohrlöcher kurz vor Erreichen des Grundwasserspiegels oder große Steine auf den ersten Metern des Brunenbauprojektes. Für diese „Allerweltsprobleme“ gibt es auch „Allerweltslösungen“. Schwieriger und meist auch teurer wird es beim Feinsandproblem und bei Tonlinsen oder -Schichten.

Das  häufigste Problem bei der Brunnenbohrung ist wohl, dass der Brunnenbohrer plötzlich auf einen großen Stein trifft, der von der Bohrwendel nicht aufgenommen werden kann.

Dann kommt der Fallmeißel zum Einsatz, entweder um den Stein zu spalten, oder ihn was meist der Fall ist, einfach zur Seite zu drängen. In aller Regel gelingt das gut, vor allem wenn es sich wie auf dem Bild gezeigt um ein Schwergewicht aus 60 mm Vollrohr mit 52 kg handelt.

Manchmal verursacht der Fallmeißel aber auch, dass das Bohrloch durch die bei m Aufprall auftretenden seitlichen Schläge ein unterer Teil des Bohrlochs zusammenfällt und sich ein kleiner kugelförmiger Hohlraum bildet.

Die daraus stammende Erde fällt auf den Grund des Bohrloches. Beim nächsten Arbeitsgang erreicht der Brunnenbohrer dann nicht mehr die vorherige Tiefe.

Sollte dieser Fall eintreten arbeitet man in einem KG Schutzrohr weiter.

Dazu ist dann allerdings ein Brunnenbohrer mit dem Durchmesser von maximal 150 mm erforderlich, der in ein DN 160 KG Rohr mit dem Innendurchmesser 152 mm passt.

 

 

Hohlraumbildung, Bohrloch fällt ein
Seitliche Aufkantung
Bohrer im Rohr

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