Wasserdruck und Fließmenge

Der  statische Wasserdruck des Rohrsystems an der ersten Zapfstelle und die Fließmenge der einzelnen Regnermodelle  sind die entscheidenten Grunddaten für die richtige Konzeption einer Bewässerungsanlage.

Rohrdurchmesser und statischer Druck entscheiden über die Leistungsfähigkeit des Gartenrunnens.

WasserdruckDurch den Anschluss eines Manometers am ersten Wasserhahn kann der statische Wasserdruck leicht festgestellt werden. Beim Anschlusses an das öffentliche Wassernetz ist der vorhandene Druck ja bekannt, bzw wird auf die gleiche Weise wie beim Anschluss an eine Tiefbrunnenpumpe mittels Manometer bestimmt.

Mit diesen beiden Werten kann aus den entsprechenden Anleitungstabellen der Herstelle die höchstmögliche Wassermenge der Gesamtanlage  bestimmt werden.

Noch einfacher lässt sich die Gesamtmenge durch Füllen eines 10 Liter Eimers ermitteln. Sind 8 Sekunden erforderlich um den Eimer zu füllen, leistet die Anlage 75 l/min oder 4,5 m³/Stunde.

(Formel:  Literzahl / Sekundenzahl *60 Sekunden*60 Minuten.)

Diese Gesamtsumme darf durch die Literleistung aller Regner nicht überschritten werden. Wenn dies der Fall ist, müssen mehrere Teilbereiche gebildet und  angesteuert  werden.

Der statische Wasserdruck ändert sich  aber.

Der gemessene statische Wasserdruck oder der vom Wasserversorger angegebene Wasserdruck ändert sich aber, wenn ein oder mehrere Verbraucher geöffnet werden. Es steht also an den jeweiligen Düsen ein wesentlich geringerer Wasserdruck an, als bei geschlossenem System gemessen wurde.

Mein Gartenbrunnen wird von einer Tiefbrunnenpumpe mit einen Maximaldruck von 6,5 bar angetrieben. Da die Pumpe in 11 Meter Tiefe hängt, beträgt der Druckverlusst 11 mal 0,1 bar. Mein Manometer zeigt also den korrekten Wasserdruck von 5,4 bar an.

Sobald nun ein Bewässerungssegment eingeschaltet wird, sinkt der Wasserdruck je nach Anzahl der angeschlossenen Regner auf 3,4 bar. Mit dem Druckabfall veringern sich logischerweise sowohl die Wurfweite als auch die Literleistung/Wasserbedarf des Regners.

Wasserdruck3Dies ist nun der Wasserdruck der für die Berechnung der Leistungsdaten von Regnern wie Literleistung, Betriebsdruck, Wurfweite, Literleistung pro Stunde und m³ maßgeblich ist. Mit diesem Wert kann man die Literleistung der Einzelnen Regner aus den Herstellertabellen auslesen.

Die Düse Größe 5,0  für den Hunter PGJ Regner verbraucht bei einem Leitungsdruck von 2,1 bar und der damit maximal erreichbaren Wurfweite von 11 Metern 1,07 m³/h

Addiert man nun die Literleistung aller an  dem Bewässerungsabschnitt angeschlossenen Regner, so darf diese die Gesamtliterleistung von 4,5 m³/h des beschriebenen Systems nicht übersteigen. Nach obigem Beispiel können also  4 Regner angeschlossen werden.

 

 

 

 

 

 


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